Anlässe: 71
Bilder: 624
Einträge pro Seite:    20  |  50  |  100  |  500

11.11.2017 - Cantorama: Museumsnacht - Nuit des Musées

Ein Kurzfilm über die Restaurierung und Einweihung der historischen Orgel von 1786 leitete den Abend ein. Werner Schuwey gab alsdann einige zusätzliche geschichtliche Daten preis, während der junge Organist Simon Rossier das Instrument gekonnt zum Klingen brachte.
Un court métrage de Jean-Marcel Schorderet sur la restauration et l'inauguration de l'orgue historique de 1786 a débuté la soirée. Puis, Werner Schuwey a complété par quelques anecdotes ; enfin, le jeune organiste Simon Rossier a joué plusieurs pièces pour faire entendre l'instrument.

Der Film von... La vidéo de ...  Jean-Marcel Schorderethttps://www.youtube.com/watch?v=lfl3WaOMD3g

05.11.2017 - Sarah Pagin, soprano; Duo Arcoincanto, Cello & Piano

Wer an diesem kühlen, verregneten Sonntag nicht am Konzert im Cantorama war, hat echt ein grossartiges Konzert versäumt.
Vorgängig wurde die Sopranistin Sarah Pagin im Konzertprogramm mit ihrer „Bühnenleichtigkeit und ihrer hohen Musikalität“ angepriesen. Die Zuhörer konnten sich bereits nach wenigen Minuten vergewissern, dass ihnen nicht zu viel versprochen worden war.
Stimmgewaltig präsentierte Sahra Pagin uns - unter vielen anderen - Auszüge aus der Oper Carmen, die "Barcarolle" von Offenbach oder "Je te veux“ von Eric Satie. Dabei schlüpfte sie mit grosser Leichtigkeit in die verschiedensten Rollen, spielte mal die Verführerische, mal die Kecke, mal die Besinnliche und für das „Duo des chats“ von Rossini sogar die fauchende Katze.
Das Duo Arcoincanto mit Christophe Sturzenegger am Klavier und Giacomo Grandi am Cello begleitete Sarah Pagin gekonnt. Sie wussten den Gesang mit ihren Instrumenten sehr warm zu umrahmen.
Viele Konzertbesucher verliessen das Konzert mit einem Lachen im Gesicht – und bestimmt auch mit einem berührten Herz.

15.10.2017 - Duo Impromptu: Edmée-Angeline Sansonnens, harpe et Christel Sautaux, accordéon

Le Duo Impromptu est formé de deux artistes fribourgeoises Edmée-Angeline Sansonnens à la harpe et Christel Sautaux à l’accordéon. Impromptu, le mot est vraiment bien choisi et l’association de ces deux instruments peut paraître surprenante. Mais le résultat est magnifique et enthousiasmant. Il faut dire que les deux interprètes sont des virtuoses et que le programme était bien choisi, même si des compositeurs comme Naderman, Grandjany ou Hermosa ne sont pas (très) connus. Milan Novotny, lui, nous a fait l’amitié de sa présence.
Il faut encore relever les deux pièces jouées en solo : les très belles variations Carnaval de Venise de Félix Godefroid à la harpe et Goulag de Victor Vlasov à l’accordéon.

22.09.2017 - Thürler-Mosimann Projekt und AlpPan Duo

Im 1. Teil des Thürler-Mosimann Projekt traten neben den „altbewährten Dänù und Fredù“ die beiden bestbekannten Gitarristen Tom Küffer und Marc Gerber auf. Von rockig bis hin zum Melancholisch-Blues zogen die vier Musiker die Zuhörer in ihren Bann.
Das AlPan Duo Kurt Ott mit seiner Frau Käthi Kaufmann überzeugte im 2. Teil des Abends mit technisch einwandfreier Beherrschung ihrer Instrumente, dem Alphorn, resp. der Panflöte.
Nach dem 3. Teil des Konzertabends, wo die sechs Musiker gemeinsam aufspielten, verlangte das zahlreich erschienene Publikum nach mehreren Zugaben.
In der allerletzten, für die Französischsprachigen speziell gedacht, ertönte travailler c’est trop dur ohne Mikrophon und Verstärker. Jetzt konnte man im allerfeinsten Pianissimo bis zum kräftigsten Forte jede Silbe, jedes Wort und die herrlichen Harmonien bis ins letzte Detail geniessen. Eigentlich schade, dass man nicht schon zu Beginn die technischen Hilfsmittel beiseite liess und der einzigartigen Akustik des Cantorama vertraute. Mani Matters Hemmige wäre dadurch noch viel intensiver empfunden worden. (WS)

17.09.2017 - Gemischter Chor Muntelier - Kaleidoskop

Unter der Leitung von Valentin Dreifuss präsentierte der Gemischte Chor Muntelier anlässlich seines 50-jährigen Bestehens ein anspruchsvolles und abwechslungsreiches Jubiläumskonzert.
Während Frau Beatrix Vogl gekonnt und mit viel Witz durch das Konzert führte, gab der Chor in einem ersten Teil verschiedene klassische, traditionelle und zeitgenössische Lieder zum Besten.
Darunter befand sich auch die Komposition „Kaleidoskop“, welche von Valentin Dreifuss für den Chor komponiert worden war und im Cantorama uraufgeführt wurde.
Das Lied begann mit einem zischenden „Sssss“ und endete auch wieder damit. Was uns zwischen diesen beiden Lauten präsentiert wurde, war für Sänger- und Sängerinnen, Musiker und Dirigenten sowie dem Publikum äussert vielschichtig und verlangte sehr viel Aufmerksamkeit und Konzentration. Währendem das Orchester und die Pianistin spielten, sprach der Chor den Text in einer Art Sprechgesang - jedoch waren die Mitglieder im ganzen Raum verteilt und jeder schien einen anderen Text zu sprechen. Die Solisten sangen eine derart komplexe Melodie, dass sie sich zwischendurch immer wieder mit der Stimmgabel vergewissern mussten, dass ihr Ton noch der Richtige war. Die Komposition „Kaleidoskop“ – im wahrsten Sinne ein Kaleidoskop.
 
Nachdem die Chormitglieder ihr Tenue während der 20minütigen Pause  leicht verändert hatten, ging es mit einem Arrangement aus dem Musical „Fiedler auf dem Dach“ weiter. Die Chormitglieder überzeugten wieder mit ihrem sicheren Gesang und vereinzelt auch mit schauspielerischen Qualitäten, während die beiden Solisten Tabea Bürki und Arion Rudari nochmals ihr Können unter Beweis stellen konnten.
 
Mit einem Kaleidoskop aus Eindrücken wurden wir dann nach Hause entlassen, staunend darüber, was der Gemischte Chor aus Muntelier anlässlich seines Jubiläums auf die Beine gestellt hat. Grosses Kompliment!
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 |